Dr. Rainer Biowski 1210 Wien Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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Dr. Rainer Biowski - Zahnarzt
     
Heilen mit Licht

Seit wann werden Laser eingesetzt?

Laser gibt es bereits seit über 30 Jahren in der Zahnheilkunde. Bereits 1964 wurden erste Experimente mit Lasern an Schmelz und Dentin durchgeführt. Heute ist die Technik so weit ausgereift, dass in einer modernen und guten Zahnheilkunde nicht länger auf den Laser verzichtet werden kann. Allerdings ist Laser noch nicht gleich Laser. 

Anwendungsgebiete und Vorteile der Laserbehandlung:

Allgemeine Vorteile:

- Bessere Wundheilung bei Zahnentfernung
-
Schmerzlinderung bei Operation
- Heilend bei Fieberblasen,
Aphten, Prothesendruckstellen

Endodontie (Wurzelkanalbehandlungen):

- Möglichkeit des Wurzellumen zu sterilisieren und die Seitenkanälchen abzudichten
- Zähne die sonst oftmals erfolglos behandelt wurden, lassen sich damit evt. retten

Parodontologie:

- Erleichterung die Taschen zu reinigen
- Sterilisation der Wurzeltaschen möglich
- Schmerzlindernd bei Kiefergelenkserkrankungen
- Schmerzlindernd bei Nervenentzündungen


Photodynamische Therapie:

- Aus dem Farbstoff Toluidin Blau werden mittels Laserbestrahlung Sauerstoffradikale freigesetzt und aktiviert, die dann zu einer Keimreduktion bzw. Bakterienvernichtung führen


Tödliches Licht

Photodynamische Therapie tötet bakterielle Erreger von Parodontose.
Durch eine Bestrahlung mit Licht lassen sich Bakterien abtöten, die Parodontose verursachen. Das zeigen erste Laborversuche von Jenaer Forschern. Die Energie des Lichts löst in einer lichtempfindlichen Substanz Reaktionen aus, die schließlich die Bakterien abtöten. Die Forscher hoffen, mit dem Verfahren eine Alternative zur Behandlung mit Antibiotika entwickeln zu konnen. Im Fachmagazin Journal of Periodontology (Bd. 75, S. 1343) berichten die Wissenschaftler über ihre Ergebnisse.

Die Forscher um Bernd Sigusch von der Friedrich-Schiller-Universitat in Jena hatten die so genannte Photodynamische Therapie auf drei verschiedene Bakterienstamme angewandt, die Parodontose verursachen.
Dazu behandelten die Wissenschaftler die Mikroben zunächst mit einer lichtempfindlichen Substanz und bestrahlten sie dann mit Laserlicht, was die für die Erreger tödliche Reaktion auslöste. Krankheitserreger der Parodontose, die völlig ohne Sauerstoff leben, lassen sich mit dem Verfahren vollständig unterdrücken.
Bei Bakterien, die je nach Angebot mit oder ohne Sauerstoff auskommen, war die Behandlung nicht ganz so erfolgreich.
Auch wenn die Studie noch in einer frühen Phase ist, könnte das Verfahren doch eine Alternative zu konventionellen Therapien bei der Behandlung von Erkrankungen des Zahnfleischs werden, kommentiert Michael Rethmann, Präsident der Amerikanischen Akademie für Parodontologie, die Ergebnisse. Das sei besonders deshalb interessant, weil immer mehr Erreger gegen Antibiotika resistent werden.


Bakterien in der Schwangerschaft

Zahnfleischentzündungen sind möglicherweise ein unterschätzter Risikofaktor für Frühgeburten: Eine bestimmte Art Bakterien, die häufig zu Wurzelhaut- und anderen Entzündungen in der Mundhohle führt, löst bei Mausen Früh- und sogar Totgeburten aus, haben amerikanische Forscher entdeckt.
Gelangen die Mikroben ins Blut, befallen sie ausschließlich die Plazenta und das Fruchtwasser der schwangeren Nager. Auch beim Menschen gibt es deutliche Hinweise auf einen ähnlichen Mechanismus, berichtet Yiping Han von der Case-Western-Reserve-Universität in Cleveland und ihre Kollegen in der Fachzeitschrift Infection and Immunity (Bd. 72, 5. 2272).

Die Bakterien vom Typ Fusobacterium nucleatum besiedeln auch bei gesunden Menschen die Mundhöhle. Durch kleine Wunden oder Risse im Zahnfleisch können sie schmerzhafte Zahnfleisch- und Wurzelhautentzündungen verursachen.
Bereits in früheren Studien waren die gleichen Bakterien auch im Fruchtwasser und Plazenta von Frauen gefunden worden, die eine Frühgeburt erlitten hatten. Um zu prüfen, ob die Mikroben tatsachlich die verfrühten Geburten verursacht hatten, spritzten Han und ihre Kollegen schwangeren Mausen die aus dem Gewebe der Frauen isolierten Bakterien. Die Folgen waren verheerend: Die Mause hatten Frühgeburten, einige gebaren nur toten Nachwuchs und bei wieder anderen starben die Nachkommen kurz nach der Geburt.
Bei einer genaueren Untersuchung entdeckten die Forscher, dass sich die Bakterien nur innerhalb der Gebarmutter befanden und in keinem anderen Organ nachgewiesen werden konnten. Offensichtlich können die Bakterien bei Entzündungen aus der Mundhöhle in die Blutbahn gelangen, folgern die Forscher. So werden sie zur Gebarmutter transportiert, wo sie von den Blutgefäßen aus das Gewebe durchdringen und so das Fruchtwasser erreichen.
Obwohl diese Ergebnisse noch in weiteren Studien bestätigt werden müssen, empfiehlt Yiping Han schwangern Frauen, verstärkt auf ihre Mundhygiene zu achten.