Dr. Rainer Biowski 1210 Wien Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Brünnerstraße 133/ 1/ 1 1210 Wien Tel. 01/ 292 12 45 Fax. 01/ 292 27 28 Individuelle Lösungen für jedes Alter Eigenes Prothetik- und Keramiklabor Narkose Narkose mit Lachgas Kieferorthopädie Professionelle Mundhygiene und Bleaching Implantate als Zahnersatz Laserbehandlung

      Leistungen   Behandlungen   Das Team   Praxis   Kontakt

Dr. Rainer Biowski - Zahnarzt
     
Was ist eigentlich...

 
Ästhetische Zahnheilkunde

Zahnheilkunde ist nicht mehr länger bloß eine Sache des Füllens oder Ziehens von Zähnen,  so wie es vielleicht früher einmal war. Heutzutage wenden sich viele Patienten an ihren Zahnarzt um ihr Aussehen zu verbessern. Ästhetische Zahnheilkunde beinhaltet Veneers, Kronen, Brücken und zahnfarbene Füllungen.

Kann ich meine alten verfärbten Amalgamfüllungen durch weiße ersetzen?

Seit über 150 Jahren wurden die Standardfüllungen aus Amalgam gemacht. Immer noch ist es eines der langlebigsten und stabilsten Materialien für Zahnfüllungen. Aber Amalgam wird oft als unattraktiv empfunden und viele Patienten sind besorgt ob der gesundheitlichen Bedenklichkeit von Amalgam.

Was ist eine Composite Füllung?

Composite Füllungen sind aus zahnfarbenem Kunststoff. Sie sind pastenförmig und werden exakt  der Form des Zahnes angepasst. Sie hörten unter sichtbarem Blaulicht aus. Composite Füllungen können der Farbe ihres Zahnes perfekt angepasst werden.

Es gibt verschiedene Techniken:

Vollkeramik
Metallfreier Zahnersatz für höchste ästhetische Ansprüche wird durch den Einsatz von Vollkeramiksystemen möglich.

Es ist möglich, Metallkeramik und Vollkeramik in unmittelbarer Nachbarschaft zu verarbeiten und mit der gleichen Keramik zu verblenden.

Metallkeramik
Bei dieser Technik wird auf ein gegossenes Metallhütchen Keramik in mehreren Schichten aufgebrannt.
Mit der neuen Verblendkeramik steht uns ein Material zur Verfügung, mit dem das Lichtspiel, die Opaleszenz und Fluoreszenz des natürlichen Zahnes, besonders gut nachzuahmen ist.

Implantate
Lücken in den Zahnreihen können in vielen Fällen mit Implantaten geschlossen werden. Der Einsatz solcher künstlicher Zahnwurzeln schont die gesunden Nachbarzähne, die ansonsten für eine Brücke beschliffen werden müssten. Aber auch im zahnlosen Kiefer können Implantate bei den Prothesen wieder für besseren Halt sorgen. Ob die Verwendung von Implantaten möglich ist, kann der Zahnarzt anhand eingehender Untersuchungen, Röntgenaufnahmen und geeigneter Modelle entscheiden.

Es gibt eine Vielzahl von Implantat-Systemen auf dem Markt, so dass der Zahnarzt leicht eine geeignete Form und Größe auswählen kann. Darauf wird dann im Labor der festsitzende oder kombinierte Zahnersatz hergestellt.

Warum Edelmetalllegierungen?

Allergische Reaktionen auf dentale Werkstoffe nehmen stetig zu. Es stellt sich deshalb für Sie die Frage, wie verträglich eine Dentallegierung ist.
Die Eigenschaften eines Materials, sich in einem biologischen Milieu so zu verhalten, dass keine unerwünschten biologischen Reaktionen hervorgerufen werden, bezeichnet man als Biokompatibilität.
Werden im sauren Mundmilieu Substanzen aus der Dentallegierung herausgelöst, so können diese in den Organismus aufgenommen werden.

Diese Korrosionsprodukte können im Organismus lokal toxisch (giftig) wirken, also im Bereich des Zahnfleisches. Sie können aber auch über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und im ganzen Körper verteilt werden, wobei es zu einer generellen systemischen Toxizität mit der Folge von Allergien kommen kann.
Auch eine negative Beeinflussung des Stoffwechsels ist denkbar.
Die Korrosionsrate (Substanzabgabe an den Organismus) beeinflusst maßgeblich die Biokompatibilität der Dentallegierung.

Grundsätzlich gilt, dass hochedelmetallhaltige Dentallegierungen (Gold-Platin-Legierungen) eine erheblich niedrigere Korrosionsrate aufweisen als Nichtedelmetalllegierungen (Dentalstahle).
Daneben sollten nur ähnliche Dentallegierungen in Ihrem Mund zum Einsatz kommen. Treffen im Mund nämlich stark verschiedene Legierungen (z.B. Amalgam und Gold-Platin-Legierungen) aufeinander, so kann durch den Speichel, der einen hervorragenden Elektrolyten darstellt, Galvanische Korrosion entstehen. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Zahnarzt über den Ersatz Ihrer Amalgamfüllungen durch korrosionsbeständige Gussfülllungen (Inlays, Onlays).

Minimieren Sie Ihr Unverträglichkeitsrisiko durch die Wahl von hochedelmetallhaltigen Dentallegierungen für Ihren Zahnersatz!
Dentaledelmetalllegierungen werden für ganz bestimmte Zwecke entwickelt. Edelmetalllegierungen, die unter Keramikkronen und Brücken, die stabilisierenden Gerüste bilden und die 900-1000 Grad Celsius im Keramikbrennofen ertragen müssen, erfordern wesentlich andere Zusammensetzungen (z.B. Gold, Platin, Iridium, Mangan, Niob), als jene, die in der Doppelkronentechnik und in der Inlaytechnik Verwendung finden. Während diese Legierungen eher gelb-rötlich erscheinen, weisen die hochschmelzenden, aufbrennbaren Edelmetalle meist einen blassgelb-weißlichen Glanz auf.
Die Entscheidung, welcher Edelmetalllegierungstyp letztlich für Ihren Zahnersatz wird in Absprache mit dem Zahntechniker getroffen.
Weisen Ihre Zähne nur partielle Defekte auf, so können diese, nach dem Präparieren durch Ihren Zahnarzt, im zahntechnischen Labor durch die Herstellung von exakt passenden Gussfüllungen (Inlays, Onlays) behoben werden.
Sind Ihre Zähne so stark zerstört, dass sie vollkommen abgedeckt werden müssen, ist die sogenannte Vollkrone indiziert.
Weist Ihr Gebiss bereits Zahnlücken auf, so müssen diese prothetisch geschlossen werden.
Zahnlücken begünstigen nämlich Zahnwanderungen, Zahnkippungen, Zahnachsenrotationen, wie auch das Herauswachsen gegenüberliegender Zahne und Zahngruppen.
Zahnlücken können also neben asthetischen Problemen auch schwere Störungen der Kaufunktion hervorrufen.

Wenn Ihr Restzahnbestand es erlaubt, kann der prothetische Lückenschluss durch eine festsitzende Brücke erfolgen. In diesem Fall ist es dem Zahntechniker möglich, die Natur so verblüffend zu imitieren, so dass oft kaum ein Unterschied zwischen "echten" und "falschen" Zahnen festgestellt werden kann.
Zahnlücken können auch durch den Einsatz von Implantaten (Künstliche Zahnwurzeln aus Titan) geschlossen werden. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Zahnarzt.
Sind zu wenig Zahne in Ihrem Mund vorhanden, um einen festsitzenden Zahnersatz zu verankern, oder besteht bei Ihnen einseitige Zahnlosigkeit?
Auch dann kann Ihr Kauorgan ästhetisch anspruchsvoll durch den Einsatz der Doppelkronentechnik (Teleskoptechnik) rekonstruiert werden.